Lexikon

Immobilien-Fachwissen von A bis Z

Als Sachwerte werden Güter der Realwirtschaft bezeichnet, die ihren Wert auch dann erhalten können, wenn der Wert des Geldes z. B. aufgrund von Inflation oder einer Währungsreform sinkt.

Sachwerte gelten als wertstabil und sind besonders in Krisenzeiten gesuchte Kapitalanlagen, hierzu zählen neben Immobilien und Grundstücken auch Edelmetalle oder Unternehmensanteile.

Dies sind Anleger, welche in Bezug auf den Umfang der gesetzlichen Vorgaben zwischen den Privatanlegern und den professionellen Anlegern stehen. Diese haben vor einer Beteiligung an einem geschlossenen Investmentvermögen bestimmte Qualifikationen vorzuweisen und müssen sich mindestens mit einem Betrag von 200.000 Euro beteiligen.

(Semi-)professionelle Anleger dürfen wie professionelle Anleger in Spezial-AIF investieren.

Anteile an einem Spezial-AIF können im Gegensatz zu Anteilen an einem Publikums-AIF  nur von solchen Anlegern erworben werden, die bereits über größeres Fachwissen verfügen (sog. (semi-)professionelle und professionelle Anleger).

Da bei diesen Anlegern ein gewisses Maß an Erfahrung und Kenntnis vorausgesetzt wird, sind die gesetzlichen Schutzvorschriften des KAGB hier weniger umfassend, als dies bei Privatanlegern der Fall ist.

So gibt es für Spezial-AIF im Grundsatz keine Verpflichtung zur Veröffentlichung eines Verkaufsprospekts und auch keine gesetzlich vorgegebenen Grenzen, wie zu investieren ist. Siehe auch alternative Investmentvermögen / alternativer AIF.

Die Anleger von geschlossenen Immobilien-AIF erzielen im Rahmen ihrer Beteiligung in der Regel Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, sowie in geringem Umfang Einkünfte aus Kapitalvermögen. Voraussetzung ist, dass der Anleger als natürliche Person in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist und die Beteiligung an der Fondsgesellschaft im Privatvermögen gehalten wird.

Bitte beachten Sie, dass die steuerliche Einkunftsart jedes AIF´s unterschiedlich sein kann und vom oben dargestellten Regelfall abweichen kann. Entsprechende Informationen hierzu finden Sie im jeweiligen Verkaufsprospekt.

Die Fondsgesellschaft unterliegt als steuerlich transparente Personengesellschaft nicht selbst der Einkommensteuer.

Eine Besteuerung der Einkünfte erfolgt auf Ebene der Anleger.

Die dem Anleger anteilig zugerechneten Einkünfte unterliegen der individuellen Steuerbelastung des Anlegers.