Lexikon

Immobilien-Fachwissen von A bis Z

Gründungsgesellschafter sind Gesellschafter, die bei der Gründung einer Gesellschaft Geschäftsanteile übernehmen. Dies können grundsätzlich „Natürliche Personen, Juristische Personen, Personengesellschaften und Stiftungen sein.

Eine Beteiligung von Gesellschaften bürgerlichen Rechts, Gemeinschaften und Ehepaaren in der Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts bzw. Gemeinschaft oder auch ähnlichen Personenmehrheiten nach ausländischem Recht, ist sowohl für Kommanditisten als auch für Treugeber ausgeschlossen.

Bei einer Gesellschafterversammlung handelt es sich um das Zusammenkommen aller Gesellschafter einer GmbH oder einer Kapitalgesellschaft. Nach aktueller Rechtsprechung müssen die Gesellschafter einmal pro Jahr eine Gesellschafterversammlung abhalten.

Werden Kommanditanteile im Rahmen eines öffentlichen Angebots platziert, besteht die Möglichkeit, einen Treuhandkommanditisten als Handelsregistertreuhänder einzuschalten. Hierdurch kann auf der Gesellschafterversammlung der Treuhänder die Anleger vertreten, die Investoren erteilen eine entsprechende Weisung für die Stimmabgabe. Durch einen Treuhänder wird die Durchführung von Gesellschafterversammlungen vereinfacht.

Der Gesellschaftsvertrag bildet die vertragliche Rechtsgrundlage der Investmentkommanditgesellschaft.