Unsere Verantwortung

Nachhaltiges Management – von Beginn an.

Soziale Verantwortung bei PATRIZIA GrundInvest

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ hat mittlerweile gesellschaftlich und politisch stark an Bedeutung gewonnen, für PATRIZIA war es von Beginn an elementar, auch in diesem Bereich Verantwortung zu übernehmen. 

Im Fokus stehen dabei nicht nur verantwortungsvolles Handeln gegenüber allen Stakeholdern, sondern auch gegenüber der Umwelt und unserer Gesellschaft.

Das Hauptziel jedes Unternehmens ist es, Gewinne zu erwirtschaften und zu wachsen, doch zu welchem Preis?

Für PATRIZIA ist es wichtig, dieses Wachstum nachhaltig zu erreichen, denn „gesunde“ Gesellschaften und eine intakte Umwelt bilden die Grundlage für die Geschäftstätigkeit von PATRIZIA und sind Kernelemente für langfristigen Erfolg.

Immobilien haben weltweit einen beachtlichen Energiebedarf und folglich eine signifikante CO2-Emission, die den Klimawandel vorantreibt.

Mit einem verwalteten Immobilienvermögen von über 47 Mrd. EUR trägt PATRIZIA eine große Verantwortung. PATRIZIA bekennt sich nicht nur zu verantwortungsvollem Handeln, sondern versteht sich als Motor für den Wandel in der Immobilienbranche.

Nachhaltigkeit ist bei PATRIZIA Chefsache

ESG- / Nachhaltigkeits-Komitee:

Das Nachhaltigkeitsprogramm „ESG“ von PATRIZIA umfasst die Bereiche Environmental (Ökologie und Umweltschutz), Social (soziale und gesellschaftliche Verantwortung) and Governance (Unternehmensführung).

Das gesamte ESG-Programm der PATRIZIA Gruppe ist auf der obersten Unternehmensebene angesiedelt. 

Geleitet wird das ESG-Komitee vom Co-CEO Thomas Wels. Thomas Wels ist zudem Aufsichtsratsvorsitzender der PATRIZIA GrundInvest KVG.

Eine eigens bestellte Nachhaltigkeitsmanagerin und der Head of Strategy and ESG organisieren und koordinieren alle relevanten Aufgabenstellungen im Rahmen der konzernweiten Nachhaltigkeitsstrategie. Das ESG Komitee ist eines der sechs Exekutivkomitees, die direkt an das Management Board von PATRIZIA berichten, es besteht aus 12 dauerhaften Mitgliedern und zahlreichen Arbeitsgruppen.

Umweltschutz durch CO2-Einsparung

Eine der geschäftspolitischen Leitlinien von PATRIZIA ist es umweltfreundliche Standards zu integrieren, wo immer dies möglich ist.

Unser Ziel ist es Immobilien zu managen, die den heutigen Gebäudestandards für

•    Energieeffizienz
•    Wassereffizienz
•    Abfallreduzierung
•    sowie Gesundheit und Sicherheit

entsprechen oder bestenfalls die aktuellen Anforderungen übertreffen.

Beispiel: Einsatz von erneuerbaren Energiequellen

Kohlendioxid (CO2) stellt weltweit rund 80 % der Treibhausgase dar, welche unter anderem für die Erderwärmung verantwortlich gemacht werden. Die EU hat sich darauf verständigt bis 2030 die Emissionen um 55 % gegenüber dem Stand von 1990 zu verringern.

PATRIZIA unterstützt diese Vorgehensweise ausdrücklich, z. B. mit folgenden konkreten Maßnahmen:

  • Seit 2015 wird das gesamte niederländische Immobilienportfolio mit Ökostrom versorgt
  • Im Jahr 2018 hat PATRIZIA das gesamte deutsche Immobilienportfolio auf grüne Energien umgestellt
  • 2020 erfolgte die Umstellung auf erneuerbare Energien des Portfolios in Frankreich und Schweden
  • Der Energieversorgungsvertrag in Dänemark wird ebenfalls in 2022 auf grüne Energie umgestellt
     

Durch diese nachhaltigen Maßnahmen werden jährlich rund 50.000 Tonnen umweltschädliche CO2-Emissionen eingespart und maßgeblich natürliche Ressourcen geschont.

Zusätzlich zum ökologischen Aspekt hat diese umweltfreundliche Maßnahme auch einen positiven finanziellen Aspekt für die Mieter dieser Immobilien.

Durch die Umstellung auf nachhaltige Energieversorgung konnten für die Mieter die Energiekosten gesenkt werden, die Ersparnis beläuft sich auf rund 1 Mio. EUR pro Jahr.

Derzeit sucht PATRIZIA nach Möglichkeiten das restliche europäische Immobilienportfolio auf erneuerbare Energien umzustellen – es ist an der Zeit, dass auch Immobilien „umweltfreundlicher“ werden.

Ressourcenreduzierung durch Digitalisierung

Innovation Lab

Durch die fortschreitende Digitalisierung in nahezu allen Branchen ergeben sich auch für die Bereiche Immobilienverwaltung und -management zunehmend interessante Ansatzpunkte zum Schonen von Ressourcen durch digitale Lösungen.

Das PATRIZIA Innovation Lab analysiert und implementiert hierfür neue Technologien und Lösungen (Green PropTech).

Erfahren Sie mehr. Auf der Homepage der PATRIZIA Foundation finden Sie weitere Informationen.

Zur PATRIZIA Foundation

Soziale und gesellschaftliche Verantwortung

PATRIZIA Foundation

PATRIZIA legt Wert darauf, einen angemessenen Teil des geschäftlichen Erfolges an die Gesellschaft zurückzugeben. Das war auch der Grund, warum vor nun bereits mehr als 20 Jahren die PATRIZIA Foundation gegründet wurde. Mit dem langjährigen Know-how und einem hohen persönlichen Engagement werden seit 1999 weltweit Orte erschaffen, die Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildung, einem sicheren Zuhause und medizinischer Versorgung geben.

  • Insgesamt konnte die Stiftung bereits mehr als 230.000 Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt helfen
  • Die PATRIZIA Gruppe übernimmt sämtliche Verwaltungskosten der PATRIZIA Foundation
  • Jede Spende fließt zu 100 % in die Errichtung von Bildungsinfrastruktur
  • 2020: „Corona Fund Education Healthcare“

Als Reaktion auf die gegenwärtige Krise hat die PATRIZIA Foundation zusätzlich einen Nothilfefonds, den „Corona Fund Education Healthcare“, eingerichtet, damit die Kinderhäuser ihre Arbeit weltweit fortsetzen können. Der Fonds kann einerseits kurzfristig Mittel zur Verfügung stellen, beispielsweise für Kinder, die durch die Schulschließungen keine warme Mahlzeit mehr am Tag erhalten, und verfolgt andererseits auch längerfristige Ziele. Dazu gehören Hygienemaßnahmen, um der Ausbreitung von Covid-19 vorzubeugen, aber auch die Förderung von E-Learning durch entsprechendes Equipment und die erforderliche Infrastruktur.

Bis heute hat die PATRIZIA Foundation zusammen mit ihren lokalen Partnern in weltweit elf Ländern insgesamt 17 Einrichtungen gebaut, darunter Schulen, Unterkünfte und medizinische Einrichtungen. Weitere Kinderhäuser, beispielsweise in Kipili, Tansania sind schon in Planung.