Sicherer Hafen für Immobilien-Investoren

Ein Begriff macht in Zeiten von Corona die Runde: Die Immobilie als „sicherer Hafen“. Das trifft umso mehr auf Wohnimmobilien  als Anlageform zu. Denn auch dieser Spruch hat seine Gültigkeit behalten: „Gewohnt wird immer“. Und er ist mehr als ein Klischee. Die eigenen vier Wände kann nichts ersetzen. Egal, ob die Wohnung von Eigennutzern bewohnt oder von Kapitalanlegern als einnahmestarke und sichere Sachwerte-Geldanlage vermietet wird.

Corona hebt die Immobilien-Welt nicht völlig aus den Angeln – dieses Fazit ziehen die Experten des Empirica-Instituts, das regelmäßig die Daten der deutschen Wohnungsmärkte zusammenfasst und bewertet. „Deutschland hat einen gut organisierten und derzeit sogar sehr flexiblen Sozialstaat mit Wohngeld, Hartz IV und Kurzarbeitergeld. Das wird helfen, schneller als andere einen soliden Weg aus der Krise zu finden“, schreiben die Analysten in ihrer aktuellen Studie. Auch wenn kurz- bis mittelfristig die Wohnungspreise und vielleicht auch die Mieten sinken, werde es dennoch keine Leerstände wie in den 1990er-Jahren geben. „Langfristig wird Deutschland ein sicherer Hafen für Kapitalanleger bleiben, und auch die Nachfrage nach Wohnungen wird spätestens durch eine nicht unwahrscheinliche neue Auswanderungswelle aus (Süd-)Europa stabil wachsen“, so die Empirica-Experten. Gute Aussichten also, auch in der Krise mit Wohnimmobilien Geld rentabel anzulegen.

Alleinstellungsmerkmal bei Mietverträgen

Dafür sprechen auch die spezifischen Eigenarten des Wohnungsmarktes. Während die Kurse an der Börse im Schnitt um bis zu 40 Prozent fielen, ist der Immobilienmarkt kurzfristig lediglich eingefroren. Das liegt an den langen Transaktionszeiträumen, denn für Besichtigungen, Notartermine und Kreditanträge vergehen oft Wochen. Ein weiterer Pluspunkt für Immobilien. Denn je später der Markt reagiert, desto weniger übertreiben die Preise nach unten. Hinzu kommt, dass Wohnimmobilien weiterhin ein stabiles Geschäftsmodell bieten. Für Wohnungen gilt: Die Mietverträge laufen weiter, die Nachfrage der Mieter bleibt bestehen.

Grund für die Ausnahmestellung der Wohnimmobilien ist der demographische Wandel, also die Veränderungen und Tendenzen der Bevölkerungsentwicklung. In Europa verändert sich als Folge sinkender Geburtenraten und zugleich steigender Lebenserwartung der Menschen die Altersstruktur. Prognosen für Deutschland gehen davon aus, dass im Jahr 2060 jeder Dritte mindestens 65 Jahre alt sein wird. Dieser fortschreitende Wandel verändert die Gesellschaft nicht nur politisch, sozial und strukturell, sondern beeinflusst auch den Immobilienmarkt. „Hier führt die höhere Lebenserwartung dazu, dass Mieter und Eigennutzer länger ihre Wohnimmobilien nutzen, was den Gesamtbedarf an Wohnraum erhöht“, weiß Andreas Heibrock, Geschäftsführer der PATRIZIA GrundInvest.

Wertsteigerung und steigende Mieteinnahmen

Die Veränderungen in der demographischen Struktur kennzeichnen nicht nur die deutschen Wohnungsmärkte. In gefragten Wachstumszentren und Metropolen offenbart sich die Wohnungsknappheit als gesamteuropäisches Phänomen. Die aktuelle Bautätigkeit in den angesagten Städten Europas konzentriert sich auf den Erhalt des Bestandes – ohne das Angebot signifikant zu erweitern. Die Neubauten vor allem in den prosperierenden Regionen bleiben somit deutlich hinter der Nachfrage. „Der bereits vorhandene Engpass bleibt bestehen und nimmt tendenziell sogar zu. Das Angebot kann nicht mit der Nachfrage Schritt halten, was langfristig steigende Mieten und Immobilienwerte erwarten lässt“, sagt Joachim Fritz, ebenfalls Geschäftsführer der PATRIZIA GrundInvest.

Einwanderung und sinkende Haushaltsgrößen forcieren die Nachfrage ebenso wie das Thema „Wohnen im Alter“. Es stellt neue Anforderungen an den Wohnraum und eröffnet Märkte für neue, alternative Wohnformen. Darüber hinaus beeinflussen andere demographische Treiber den Immobilienmarkt. So wird das Arbeiten zunehmend flexibler und mobiler. Wohnen auf Zeit oder Mikro- bzw. Serviced-Apartments gewinnen an Bedeutung. Dieser Trend zeichnete sich auf den deutschen und europäischen Wohnungsmärkten bereits ab, bevor das Virus Deutschland und seine Nachbarländer erreichte und eröffnete privaten und professionellen Investoren neue Möglichkeiten, in Sachwerte zu investieren.

Vorteile von Wohnungsfonds

Trotz vieler Vorteile scheuen private Investoren oftmals den Kauf von Wohnungen als Kapitalanlage. Grund ist die Angst vor dem Verwaltungsaufwand, nörgelnden Nutzern und Mietnomaden, die erhebliche Schäden hinterlassen können. Daher bietet sich für ein Investment in den Sachwert Wohnen ein strukturiertes Immobilien-Vehikel an. Über einen Wohnungsfonds investieren die Anleger mit überschaubaren Beträgen nicht nur in ein breit gestreutes Portfolio und verteilen ihre Risiken, sondern sie überlassen die Verwaltung außerdem erfahrenen Immobilien-Profis. Der Renditevergleich von Immobilienfonds der PATRIZIA ist generell sehenswert. Mit einem Bestand von Wohnimmobilien im Wert von zehn Milliarden Euro und der Erfahrung von 36 Jahren ist PATRIZIA der Spezialist für Marktselektion und Objektauswahl. Dies eröffnet eine Fülle an Investmentmöglichkeiten, deren Potenziale von einem aktiven Assetmanagement gehoben werden können. Und das nicht nur in Deutschland.

Präsenz an 19 europäischen Standorten

Als paneuropäischer Immobilien-Investment Manager mit dem Motto „Business is local“ haben Ländergrenzen für PATRIZIA keine Bedeutung. An jedem der 19 Standorte allein in Europa schaffen starke und verlässliche Teams mit erfahrenen Experten beste Perspektiven für Investoren. Die Präsenz vor Ort ist der strategische Schlüssel für eine tiefgreifende Marktkenntnis und eine professionelle Marktselektion. Ausgewiesene Spezialisten vor Ort ermöglichen den Zugang zu lokalen Investments und helfen, die Beziehungen mit einheimischen Investoren und Marktbeteiligten aufzubauen und zu pflegen. Nicht zuletzt können so Entwicklungen der lokalen Märkte frühzeitig erkannt werden, was wiederum ein vorausschauendes Agieren im Sinne der Investoren ermöglicht. Die Standorte gewährleisten dabei ein lokales Know-how – eine wesentliche Voraussetzung, um als versierter Partner und Spezialist auch von internationalen Investoren geschätzt zu werden.

Unsere Erfolgsgeschichten