Finanzlexikon

Immobilien-Fachwissen von A bis Z

Unmittelbar an der Investmentkommanditgesellschaft beteiligter Anleger, der mit seinem Namen in das Handelsregister eingetragen wird. Dem Direktkommanditisten stehen die gesellschaftsrechtlichen Rechte (z. B. Vermögens-, Stimm-, Kontroll- und Informationsrechte) und Pflichten (insbesondere Einzahlung der Einlage) unmittelbar zu.

Als Diversifikation bzw. Diversifizierung bezeichnet man die Streuung von Vermögensanlagen mit dem Ziel, eine (vorhandene) Portfoliostruktur zu verbessern. Bei guter Umsetzung verbessert sich das Chance-Risiko-Profils des Gesamtportfolios.

Bei Immobilieninvestments kann diese Diversifikation z. B. durch Verbesserung der Mieterstruktur, durch mehrere Nutzungsarten oder durch zeitlich gestaffelte Mietvertragslaufzeiten erreicht werden.

Zudem kann Diversifikation durch mehrere Objekte und/oder unterschiedliche Immobilienstandorte erreicht werden.

Eine Due-Diligence-Prüfung (engl. „gebotene Sorgfalt“) wird oft auch kurz „DD“ genannt.

Diese Prüfung bezeichnet eine tiefgehende Risikoprüfung, die grundsätzlich durch den Käufer beim Kauf von Immobilien vorgenommen wird. Für die Wertermittlung eines Objektes spielt die Due-Diligence-Prüfung eine zentrale Rolle.

Es werden Stärken und Schwächen der Immobilie analysiert sowie entsprechende Risiken identifiziert.

Unterstützt wird der Käufer bei der Due-Diligence-Prüfung von Steuerberatern, Anwälten, Wirtschaftsprüfern sowie Fachleuten mit spezifischen Kenntnissen (z. B. technische Gutachter).