Finanzlexikon

Immobilien-Fachwissen von A bis Z

Entsteht beim Verkauf des Vermögensgegenstandes (Immobilie) ein Veräußerungserlös, fließt dieser nach Abzug der Verbindlichkeiten in die Schlusszahlung bei Auflösung des alternativen Investmentvermögens ein. Siehe auch Liquidationsphase.

Enthält alle Angaben von wesentlicher Bedeutung, die für die Beurteilung des alternativen Investmentvermögens wichtig sind.

Dieses Dokument ist dem Anleger rechtzeitig vor dem Erwerb der Anteile auszuhändigen.

Der Verkaufsprospekt wird von der BaFin auf die Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Merkmale überprüft.

Das KAGB schreibt vor, dass für jedes alternative Investmentvermögen eine unabhängige Verwahrstelle zu beauftragen ist. Verwahrstellen übernehmen bestimmte Kontroll- und Überwachungsaufgaben. Sie kontrollieren z. B. die korrekte Verwendung der angelegten Gelder oder prüfen die Eigentumsverhältnisse an den Vermögensgegenständen (z. B. Immobilien).

Bezeichnung des Anlagegegenstandes, in den ein alternativer Publikums-AIF laut KAGB investieren darf.

Dazu gehören u. a. Sachwerte wie Immobilien, Grundstücke einschl. Wald-, Forst- und Agrarland, Schiffe, Flugzeuge, Schienenfahrzeuge, Fahrzeuge im Rahmen der Elektromobilität, Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, Container und Infrastruktur. Die genaue Auflistung zulässiger Vermögensgegenstände findet sich in § 261 des KAGB.

Besteht je nach Vertragsgestaltung  aus Teilen der Initialkosten und dem vom Anleger zu zahlenden Ausgabeaufschlag (Agio).

Die Höhe der Vertriebsprovision kann je nach Investmentvermögen, Vertriebspartner und Anlagevermittler unterschiedlich hoch ausfallen.