Lexikon

Immobilien-Fachwissen von A bis Z

Der Mietspiegel gibt einen Überblick über die ortsübliche Vergleichsmiete, er wird im Interesse von Mietern und Vermietern erstellt.

Für den Vermieter ist der Mietspiegel oft der Grund für Mieterhöhungen.

Mieter können sich auf den Mietspiegel berufen, wenn die bezahlte Miete über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt.

Der Mietspiegel bezieht sich immer auf einzelne Städte bzw. Gemeinden, diese sind jedoch nicht gesetzlich verpflichtet, einen Mietspiegel zu erstellen.

MiFID ist eine Richtlinie der EU zur Harmonisierung der Finanzmärkte innerhalb des europäischen Kapitalmarkts.

Die bestehenden nationalen Regelungen zur Abwicklung von Finanzdienstleistungen sollen mit Bestimmungen zum Anlegerschutz, verbesserter Transparenz der Finanzmärkte und Integrität der Finanzdienstleister erweitert werden.

MiFID II ist die allgemein bekannte Abkürzung für die Überarbeitung der 2007 verabschiedeten Richtlinie für Finanzinstrumente, die gemeinhin als MiFID I (Markets in Financial Instruments Directive) bekannt ist.

Die neue Richtlinie wurde am 3. Januar 2018 wirksam.

Eine Bezeichnung für den kleinstmöglichen Betrag, mit dem sich ein Anleger an einem AIF beteiligen kann.

Siehe auch Beteiligungssumme.

Wird die Immobilie nur durch einen einzigen Mieter, oder einen sehr großen Hauptmieter und mehreren kleineren Mietern bewirtschaftet, handelt es sich um eine Single-Tenant-Struktur.

Ist das Objekt an mehrere, in etwas gleich große Mieter vermietet, spricht man von einer Multi-Tenant-Struktur.

Das Leerstandsrisiko ist bei einer Multi-Tenant-Immobilie in der Regel niedriger als bei einer Single-Tenant-Immobilie.

Gründe hierfür sind u. a. eine größere Anzahl an Mietern sowie unterschiedliche Mietvertragslaufzeiten.