Die Anlagestrategie des Fonds

 

Die wesentlichen Investitionskriterien des PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus im Detail: 

  • Mindestens 70 % der zu tätigenden Investitionen der Fondsgesellschaft werden in professionell gemanagte Immobilienfonds (Zielfonds) investiert, deren Anlagestrategie überwiegend die unmittelbare bzw. mittelbare Investition in traditionelle beziehungsweise alternative Wohnimmobilien vorsieht. Dabei können Wohnimmobilien untergeordnet auch ergänzende Nutzungsarten (Parken, Praxen, Büro etc.) umfassen.
  • Zu den alternativen Wohnformen zählen beispielsweise Studentenapartments, betreutes Wohnen und Mikroapartments.
  • Ein entsprechender Zielfonds ist der PATRIZIA Europe Residential Plus, in den die Fondsgesellschaft 60 % des für Investitionen zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals investieren wird.
  • Dabei handelt es sich um einen alternativen Investmentfonds nach Luxemburger Recht, der sich mit einem attraktiven Rendite-Risiko-Profil an sachkundige bzw. (semi-)professionelle Investoren richtet. Sein Ziel ist es, eine stabile Ausschüttungsrendite zu erwirtschaften und zusätzliche Wertzuwachspotenziale zu heben. Der Fonds investiert insbesondere in ausge- wählte Wohnimmobilien in prosperierenden Regionen Europas.
  • Darüber hinaus werden mindestens 15 % der Investitionen des Fonds PATRIZIA GrundInvest Wohnen Plus in einen oder mehrere weitere Zielfonds investiert, deren Anlagestrategie die unmittelbare bzw. mittelbare Investition in eine oder mehrere Immobilien an europäischen Standorten vorsieht.
  • Die Immobilieninvestitionen erfolgen in Zielfonds, deren Investitionen eine oder mehrere der vorgenannten Nutzungsarten beinhalten.
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Anlagestrategie: Mindestens 70 % Immobilien mit Wohnnutzung1

 

Beispielhafte Investments auf Zielfondsebene

Luxemburg

Studentenapartments direkt bei der Universität

Objektadresse
  • Boulevard des Lumières 4, L-4363 Esch-sur-Alzette, Luxemburg
Baujahr/Fertigstellung
  • 2017
Standort
  • Esch-sur-Alzette, zweitgrößte Stadt Luxemburgs;
    Nur ca. 300 m zur Universität Luxemburg
Hauptnutzung
  • Studentisches Wohnen mit 204 modernen Einheiten
Wohnungsgrößen
  • 21 bis 37 qm
Anteil Mieteinnahmen
  • Wohnen 76,6 %
  • Einzelhandel 16,6 %
  • Tiefgarage 6,8 %
Mietfläche/Stellplätze
  • 6.669 qm/94 Tiefgaragenstellplätze
Kaufpreis/vereinbarter Immobilienwert
  • 47.449.241 €
Faktor
  • 23,5
Mieteinnahmen
  • 2.017.564 €

Brüssel

Zeitgemäßes Wohnen mit hervorragender Anbindung

Objektadresse
  • Avenue de Haveskercke 40 – 62, Rue du Bambou 18 – 38, 1190 Forest, Brüssel
Baujahr/Fertigstellung
  • 2019
Standort
  • In der Hauptstadt Brüssel im Stadtteil Forest, ca. 5 km südlich vom Stadtzentrum; Attraktive Wohngegend mit sehr guter Anbindung an das Zentrum
Hauptnutzung
  • 58 hochwertige Wohneinheiten mit Küchen
Wohnungsgrößen
  • 39 bis 124 qm
Anteil Mieteinnahmen
  • Wohnen 92,3 %
  • Tiefgarage 7,7 %
Mietfläche/Stellplätze
  • 5.676 qm/58 Tiefgaragenstellplätze
Kaufpreis/vereinbarter Immobilienwert
  • 22.500.000 €
Faktor
  • 25,0
Mieteinnahmen
  • 900.000 €

Hamburg

Modernes Wohnen an wohlhabendem Standort

Objektadresse
  • Alte Sülldorfer Landstr. 400 + 411
    22559 Hamburg Rissen
Baujahr/Fertigstellung
  • Fertigstellung voraussichtlich Anfang 2021
Standort
  • Westlichster Stadtteil Hamburgs im Bezirk des Amtsgerichts Blankenese; Wohlhabender Elbvorort mit einer Kaufkraft von 134,7
Hauptnutzung
  • 92 hochwertige Wohneinheiten mit Küchen, davon 29 mietpreisgebunden
Wohnungsgrößen
  • 30 bis 140 qm
Anteil Mieteinnahmen
  • Wohnen 67,8 %
  • Handwerkerhöfe 21,2 %
  • Kindertagesstätte 6,5 %
  • Tiefgarage 4,5 %
Mietfläche/Stellplätze
  • 12.468 qm/75 Tiefgaragenstellplätze
Kaufpreis/vereinbarter Immobilienwert
  • 49.150.000 €
Faktor
  • 24,8
Mieteinnahmen
  • 1.984.751 €

Beispielhafte Investments – Breite Streuung ermöglicht gute Diversifikation

Art des Investment-
vermögens
Bei der Fondsgesellschaft handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung an einem geschlossenen Publikums-Investmentvermögen, der PATRIZIA GrundInvest Europa Wohnen Plus GmbH & Co. geschlossene Investment-KG mit dem Sitz und der Geschäftsanschrift Fuggerstraße 26 in 86150 Augsburg, die auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten ist (Details hierzu siehe in Abschnitt 1.7 des Verkaufsprospekts „Profil des typischen Anlegers“).
Art der Beteiligung des Anlegers an der FondsgesellschaftMittelbar als Treugeber über den Treuhandkommanditisten, die PATRIZIA GrundInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH.
KapitalverwaltungsgesellschaftAls externe Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) hat die Fondsgesellschaft für die Anlage und Verwaltung ihres Kommanditanlagevermögens die PATRIZIA GrundInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH bestellt.
VerwahrstelleAls Verwahrstelle für die Fondsgesellschaft wurde Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG bestellt. Ihre Aufgaben umfassen insbesondere die Überwachung der Einhaltung der Vorschriften des Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) sowie die Ausübung bestimmter Kontrollfunktionen.
Anlagestrategie für das Investmentvermögen

Die Anlagestrategie der Fondsgesellschaft ist die (ggf. mittelbare) Investition in zulässige Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung der Anlagegrundsätze und -grenzen gemäß der Anlagebedingungen, die für die Fondsgesellschaft gelten.

Die Fondsgesellschaft beabsichtigt, konzeptgemäß und auf der Grundlage ihrer Anlagebedingungen, den größten Teil ihrer möglichen Investitionen in den Spezial-AIF PATRIZIA Europe Residential Plus, einen alternativen Investmentfonds nach Luxemburger Recht (R.C.S.: B 233.923), zu tätigen. Auf der Grundlage der Vorgaben der Anlagebedingungen soll neben der Investition in diesen Zielfonds in weitere Zielfonds bzw. geeignete Vermögensgegenstände investiert werden, wobei dies zu einer zusätzlichen Diversifizierung des vorliegenden Beteiligungsangebots führt.

Die Investitionen in zulässige und geeignete Zielfonds bzw. Vermögensgegenstände sind in der Regel für eine Laufzeit von länger als 10 Jahren geplant, wobei die konkrete Laufzeit der Zielfonds davon abhängen wird, ob die Marktsituation für den Verkauf deren Vermögensgegenstände für deren Investoren günstig ist oder ob ggf. die Laufzeiten aufgrund ungünstiger Marktverhältnisse verlängert werden. Es werden auf Ebene der Zielfonds ggf. auch entsprechende Beschlussfassungen der Mehrheit der Investoren erfolgen, um hierüber jeweils zu entscheiden. Allerdings sind nur Investitionen in geschlossene Zielfonds mit grundsätzlich begrenzter Laufzeit möglich. Nach Liquidation der Zielfonds ist vorgesehen, die Rückflüsse jeweils an die Anleger auszukehren, wobei dies für die einzelnen Zielfonds zu unterschiedlichen Zeitpunkten während der Laufzeit der Fondsgesellschaft erfolgen kann. Auch wenn konzeptgemäß, d.h. bei ggf. vorheriger Auflösung der Zielfonds bzw. Veräußerung aller Vermögensgegenstände die Fondsgesellschaft auch deutlich früher enden kann, ist aus vorstehenden Gründen die Laufzeit der Fondsgesellschaft unter Berücksichtigung eines angemessenen Puffers formal bis zum 31.03.2038 ausgelegt und sieht darüber hinaus gemäß den Anlagebedingungen auch etwaige Verlängerungsoptionen durch entsprechenden Beschluss durch die Anleger vor.

Anlageziel für das InvestmentvermögenAnlageziel der Fondsgesellschaft einschließlich des finanziellen Ziels ist es, dass der Anleger in Form von Auszahlungen (Ausschüttungen/Entnahmen) an den Ergebnissen aus den Investitionen der Fondsgesellschaft in zulässige Vermögensgegenstände, insbesondere in geeignete Zielfonds, anteilig partizipiert. So werden, für den Zeitraum nach Abschluss der Investition des Kommanditkapitals der Fondsgesellschaft in zulässige und geeignete Vermögensgegenstände gemäß der Anlagebedingungen, Auszahlungen während der geplanten Fondslaufzeit von rd. 3,5 % – 4,0 % p. a. sowie eine Gesamtrendite von > 4,5 % p. a. (jeweils bezogen auf den Beteiligungsbetrag ohne Ausgabeaufschlag und vor Steuern auf Anlegerebene) angestrebt.
Aussichten für die Kapitalrückzahlung und ErträgeEine historische Wertentwicklung kann noch nicht angegeben werden, da die Fondsgesellschaft erst im (Rumpfgeschäfts-)Jahr der Aufstellung des Verkaufsprospekts gegründet wurde und da die Investitionen in Vermögensgegenstände bzw. Zielfonds und deren wirtschaftliche Auswirkungen auf die Fondsgesellschaft noch nicht abschließend erfolgt sind. Somit liegt keine ausreichende Datenhistorie vor, um eine Wertentwicklung in der Vergangenheit in für den Anleger nützlicher Weise zu präsentieren. Die nachstehenden Szenariobetrachtungen haben daher rein exemplarischen Charakter und bilden weder einen verlässlichen Indikator für die zukünftige Wertentwicklung der Fondsgesellschaft noch eine diesbezügliche Prognose. Abweichungen sind im größeren Umfang möglich als dargestellt. Dies gilt auch für das Basisszenario, auch wenn dieses den plangemäßen Verlauf auf der Grundlage der angestrebten Anlageziele und der Anlagestrategie für einen indikativen angenommenen Zeitraum von rd. 10 Jahren nach Abschluss der Investitionsphase widerspiegelt.
Gesamtrendite von > 4,5 % p. a.
vor Steuern auf Anlegerebene
angestrebt

Das Basisszenario basiert grundsätzlich auf den gemäß dem Verkaufsprospekt angestrebten Anlagezielen dieses Beteiligungsangebots und unterstellt eine Gesamtrendite von 4,5 % p. a. nach Abschluss der Investitionsphase. Zudem soll aus den Veräußerungserlösen der Vermögensanlagen der Fondsgesellschaft im Rahmen der Schlussauszahlung bzw. der Fondsliquidation der vollständige Rückfluss des investierten Beteiligungsbetrags (ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags) erfolgen.

Auszahlungen entstehen ggf. zeitanteilig, beispielsweise während der Platzierungsfrist. Mit Schwankungen in der Höhe der jährlichen Ausschüttungen/Entnahmen ist zu rechnen. Das Negativszenario unterstellt eine negative Abweichung (minus 20 %) bei den jährlichen Ausschüttungen/Entnahmen sowie den Veräußerungserlösen im Rahmen der Schlussauszahlung bzw. der Fondsliquidation. Das Positivszenario unterstellt eine positive Abweichung (plus 10 %) bei den jährlichen Ausschüttungen/Entnahmen sowie den Veräußerungserlösen im Rahmen der Schlussauszahlung bzw. der Fondsliquidation.

Die genannten Rentabilitätskennziffern des Fonds verstehen sich jeweils bezogen auf den Beteiligungsbetrag (ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags) und nach allen Kosten und Steuern auf Fondsebene, individuelle Kosten und Steuern auf Ebene des Anlegers im Zusammenhang mit der Beteiligung an der Fondsgesellschaft sind nicht berücksichtigt. Mit Abweichungen von den angestrebten Anlagezielen ist zu rechnen. Die vorstehende Abweichungsanalyse stellt im Fall der dargestellten negativen Abweichung nicht den ungünstigsten anzunehmenden Fall dar. Das bedeutet, dass es auch zu anderen, darüber hinausgehenden negativen Abweichungen kommen kann. Aussagen über die Eintrittswahrscheinlichkeit einzelner Szenarien sind nicht möglich. Die Darstellung lässt keinen Rückschluss auf die tatsächliche Wertentwicklung der Anlage zu.

Die tatsächliche Ausschüttungs- bzw. Gesamtrendite kann niedriger oder höher sein und/oder bezüglich der Auszahlungen (Ausschüttungen/Entnahmen) ganz ausfallen. Die Darstellung lässt keinen Rückschluss auf die tatsächliche Wertentwicklung der Anlage zu. Prognosen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Erfahrungsgemäß nimmt die Prognosesicherheit ab, je weiter sie in die Zukunft gerichtet ist.

AuszahlungsterminGemäß der derzeitigen Planung sollen mögliche Auszahlungen für ein Geschäftsjahr zum 30.06. des Folgejahres erfolgen.
Erläuterung der Basis für die Ermittlung der angestrebten Erträge (Prognose*)

Das Fondskonzept sieht die Anlage des zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals zu mindestens 70 % in Immobilienfonds vor, deren Anlagestrategie überwiegend unmittelbare bzw. mittelbare Investitionen in traditionelle und/oder alternative Wohnimmobilien an europäischen Standorten vorsieht und/oder in Immobilienfonds, deren Investitionen eine oder mehrere dieser Nutzungsarten beinhalten. Dabei wird für diesen Teil der zulässigen Investitionen der Fondsgesellschaft 60 % des der Fondsgesellschaft für Investitionen zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals in den bereits existierenden geschlossenen Spezial-AIF PATRIZIA Europe Residential Plus, einen alternativen Investmentfonds nach Luxemburger Recht, investiert werden. Gemäß seiner Anlageziele strebt dieser Zielfonds bei durchgreifender Betrachtung an, laufende Einkünfte aus der Vermietung von Immobilien sowie einen Vermögenszuwachs zu erzielen, der durch den Erwerb und die Realisierung von Potenzialen von Immobilien des Fonds und deren Verwertung realisiert werden soll. In diesem Zusammenhang wird über die Fondslaufzeit eine durchschnittliche Gesamtrendite von >5 % p. a. angestrebt, wobei hiervon nach Abschluss der Platzierungs- und Investitionsphase 3,75 % – 4,25 % p. a. an die Investoren dieses Zielfonds ausgezahlt werden soll (Ausschüttungsrendite). Diese genannten Rentabilitätskennziffern verstehen sich jeweils bezogen auf den Beteiligungsbetrag an diesem Zielfonds und nach allen Gebühren, Kosten und Steuern auf Fondsebene (individuelle Kosten und Steuern auf Ebene der Anleger des Zielfonds, im vorliegenden Fall der Fondsgesellschaft nebst ihrer Anleger, sind nicht berücksichtigt). Die Fondsgesellschaft soll ergänzend mindestens 15 % des zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals in einen oder mehrere weitere Immobilienfonds investieren, dessen bzw. deren Anlagestrategie die unmittelbare bzw. mittelbare Investition in eine oder mehrere Immobilien an europäischen Standorten (einschließlich der Bundesrepublik Deutschland) vorsieht.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft strebt dabei als Basis für die Ermittlung der angestrebten Erträge an, dass die Anlageziele der Vermögensgegenstände (i.d.R. Immobilien-Zielfonds), in die konform zur Anlagestrategie investiert wird, bei konzeptgemäßem Verlauf und annahmegemäßer Erreichung dieser Anlageziele kumuliert eine Ausschüttungsrendite aus dem vorliegenden Beteiligungsangebot für die Anleger während der angestrebten Fondslaufzeit und nach Abschluss der Investitionsphase von rd. 3,5 % –4,0 % p. a. sowie eine Gesamtrendite von >4,5 % p. a. (jeweils vor Steuern und bezogen auf den jeweiligen Beteiligungsbetrag ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlags) als erreichbar erscheinen lassen. Betreffend dem alternativen Investmentfonds PATRIZIA Europe Residential Plus liegen die angestrebten Werte für die Ausschüttungsrendite weitgehend konform und die Gesamtrendite oberhalb der von der Fondsgesellschaft vorstehend dargestellten Renditeziele für Ihre Anleger. Über die weiteren Investitionen in einen oder mehrere anderweitige Immobilienfonds soll gemäß der vorliegenden Planung vor allem die Ausschüttungsrendite noch optimiert werden.

*Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Es ist während der Laufzeit der Fondsgesellschaft mit Schwankungen bezüglich der Höhe von möglichen Auszahlungen an die Anleger zu rechnen, so dass in einzelnen Jahren die tatsächlichen Auszahlungen auch deutlich unter oder auch über der vorstehend genannten Bandbreite der angestrebten Ausschüttungsrendite liegen oder in bestimmten Fällen auch ganz unterbleiben können.

EmissionskapitalDas Kommanditkapital der Fondsgesellschaft soll durch den Beitritt von Anlegern und die damit verbundene Ausgabe von mittelbar gehaltenen Kommanditanteilen an der Fondsgesellschaft erhöht werden. Die Anzahl der angebotenen Anteile an der Fondsgesellschaft („Emissionskapital“) ist grundsätzlich nicht beschränkt.
Ausgabeaufschlag/Kosten der BeteiligungIm Rahmen einer Beteiligung hat der Anleger auf seinen Beteiligungsbetrag einen Ausgabeaufschlag in Höhe von 5 % zu leisten. Die ausführliche und vollständige Darstellung und Erläuterung der mit der Kapitalanlage verbundenen Kosten und der von der Fondsgesellschaft gezahlten Kosten und Vergütungen ist dem Verkaufsprospekt, Abschnitt 8 „Kosten“ zu entnehmen.
MindestbeteiligungDie Mindestbeteiligung an der Fondsgesellschaft beträgt 5.000 Euro (zzgl. 5 % Ausgabeaufschlag), höhere Summen müssen ohne Rest durch 1.000 teilbar sein.
Zahlungsweise und -terminDer gesamte gezeichnete Beteiligungsbetrag zuzüglich des Ausgabeaufschlags ist zum 20. des auf die Zeichnung folgenden Monats (bzw., sofern dies kein Bankarbeitstag ist, zum nächstfolgenden Bankarbeitstag) in der in der Beitrittsvereinbarung festgelegten Weise zu erbringen.
PlatzierungsfristDie Zeichnungsfrist endet bei Vollplatzierung, spätestens mit Ablauf der Platzierungsfrist zum 31.12.2020, wobei die Kapitalverwaltungsgesellschaft die Platzierungsfrist bis zum 31.12.2021 verlängern kann.
Kündigung der Beteiligung/Rückgaberecht der AnteileEine ordentliche Kündigung während der Laufzeit der Fondsgesellschaft (einschließlich etwaiger Verlängerungen) ist ausgeschlossen. Der Anleger hat kein Recht, seinen Anteil an der Fondsgesellschaft zurückzugeben. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
EmpfehlungDa eine ordentliche Kündigung des Anlegers in Bezug auf seine Beteiligung ausgeschlossen ist, ist eine Beteiligung an der Fondsgesellschaft unter Umständen für Anleger nicht geeignet, die über ihren Beteiligungsbetrag vor Ende der Laufzeit der Fondsgesellschaft vollständig oder teilweise verfügen wollen.
Steuerliche EinkunftsartDer Anleger erzielt im Rahmen einer Beteiligung konzeptgemäß vermögensverwaltende Einkünfte aus Kapitalvermögen, die im Wesentlichen der Investmentbesteuerung mit einer 80 % Teilfreistellung unterliegen sollten, sowie voraussichtlich Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, sofern er als natürliche Person in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist und seine Beteiligung an der Fondsgesellschaft im Privatvermögen hält. Da die Investitionen der Fondsgesellschaft insgesamt noch nicht feststehen, können sich hier noch Änderungen ergeben.
Steuerliches Ergebnis

Die Fondsgesellschaft unterliegt als steuerlich transparente Personengesellschaft nicht selbst der Einkommensteuer. Eine Besteuerung der Einkünfte erfolgt auf Ebene der Anleger. Die dem Anleger anteilig zugerechneten Einkünfte unterliegen der individuellen steuerlichen Situation und Steuerbelastung des Anlegers. Details zur steuerlichen Belastung der Erträge auf der Ebene des einzelnen Anlegers können daher nicht dargelegt werden.

Betreffend die angestrebten Erträge aus der geplanten Investition in den PATRIZIA Europe Residential Plus (oder einen vergleichbaren Fonds) findet das deutsche Investmentsteuergesetz auf in Deutschland steuerlich ansässigen Anleger, d.h. natürliche Personen und Körperschaften/ Kapitalgesellschaften, Anwendung. Diese Anleger erzielen sog. Investmenterträge bzw. betriebliche Einkünfte. Eine Teilfreistellung von 80 % der Investmenterträge ist möglich (sofern der Fonds wie geplant stets mehr als 50 % seines Vermögens in Immobilien außerhalb Deutschlands investiert). Die danach steuerpflichtigen Investmenterträge von natürlichen Personen, die die Anteile an dem Fonds in ihrem steuerlichen Privatvermögen halten, unterliegen der Einkommenssteuer grundsätzlich in Höhe des Abgeltungsteuersatzes. Es ist nicht auszuschließen, dass die tatsächlichen Werte von diesen unverbindlichen Kalkulationswerten ggf. auch erheblich abweichen. Dies gilt insbesondere, sofern die Finanzverwaltung das steuerliche Konzept anders als erwartet beurteilt oder es zu Rechtsänderungen kommt.

Das steuerliche Ergebnis der Fondsgesellschaft für die ggf. anfallenden Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung kann, da noch kein entsprechendes Investment identifiziert ist, nicht dargelegt werden.

Vorstehende Ausführungen und die exemplarische Berechnung beziehen sich ausschließlich auf Anleger, die als natürliche Person mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sind. Zudem wird davon ausgegangen, dass die Anleger ihren Anteil an der Fondsgesellschaft im Privatvermögen halten und diesen Anteil nicht fremdfinanzieren. Aufgrund der ausgeprägten Diversifikation auf Ebene der geplanten, aber abschließend noch nicht feststehenden, Vermögensgegenstände und der dort vorhandenen bzw. geplanten Vielzahl an Immobilien, hinsichtlich der Anzahl der Mieter, der unterschiedlichen Mietvertragslaufzeiten in den Anlageobjekten und dem daher ungewissen zeitlichen bzw. betragsmäßigen Anfall von Kosten im Rahmen der Wiedervermietung, und sofern gegeben der Beteiligungsverhältnisse an Objektgesellschaften ist eine belastbare Projektion der steuerlichen Ergebnisse nicht sinnvoll möglich. Es ist daher mit (ggf. auch signifikanten) Abweichungen in Bezug auf die Details der Besteuerung und den dargestellten Werten zu rechnen.

Die Besteuerung der Einkünfte auf Ebene der Anleger hängt von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein.

Zur steuerlichen Behandlung der Einnahmen bzw. Erträge und der Auszahlungen (Ausschüttungen/Entnahmen) im Rahmen der Fondsbeteiligung (einschließlich der Details zu den auf Fondsebene bzw. auf Anlegerebene anfallenden Steuern und zu den entsprechenden steuerlichen Verfahren) siehe im Verkaufsprospekt unter Abschnitt 10 „Kurzangaben zu den für die Anleger bedeutsamen Steuervorschriften“ und wichtige Hinweise hierzu siehe unter Abschnitt 6.3.4.